Fukurou no mise – Das Eulencafé

Horned owl at owl cafe

Foto: macomaru/flickr

Hier bei uns kennt inzwischen fast jeder die in Japan so beliebten Katzencafés. Man kann sich dort gemütlich hinsetzen, etwas trinken und die vielen Katzen beobachten und streicheln. Aber ‚Fukurou no mise‘, also Eulencafés sind wohl einer der noch eher unbekannten Trends.

In Tokyo, Tsukishima, gibt es eins der Eulencafés. Dort kann man, wie auch in Katzencafés ein Getränk zu sich nehmen, mit Freunden quatschen UND Eulen beobachten und auf die Schulter gesetzt bekommen. Dabei muss man sich im klaren sein, dass Eulen eigentlich zu den Raubvögeln gehören. Die Tiere in den Cafés sind jedoch von Geburt an an Menschen gewöhnt und machen deshalb eine Menge Blödsinn mit. Wie auch in den Cafés mit Katzen, muss man jedoch auch hier mit recht hohen Wartezeiten rechnen, oder sich am besten vorher einen Termin besorgen. Denn in das Café dürfen immer nur um die 10 Gäste gleichzeitig hinein, um den gefiederten Tierchen nicht zu viel Stress zumuten zu müssen.

Wie es zu der Idee kam? Eulen gelten, genau wie bei uns auch, in Japan als sehr weise und intelligente Tiere und werden dort ebenfalls als Glücksbringer angesehen. Und wer möchte nicht gerne ein glückbringendes Tier auf seiner Schulter sitzen haben, welches man sonst nur mit etwas Glück überhaupt zu Gesicht bekommt?

Ich denke mal, ein Eulencafé ist somit eine gelungene Abwechslung zum Katzencafé, welches viele Japaner regelmäßig aufsuchen, um dem Alltagsstress ein wenig zu entfliehen. ⋛⋋( ՞ਊ ՞)⋌⋚

barn-owl-344397_1280

Shimokitazawa – Noch nie von gehört… <(¬_¬<)

Wenn wir an Tokyo denken, fällt den Meisten spontan wahrscheinlich Shibuya und Harajuku ein. Aber von Shimokitazawa hab ich persönlich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört. Dabei hört sich alles über den Bezirk von Setagaya, Tokyo ziemlich spannend an! ‚Shimokita‘, wie es dort genannt wird, gilt als einer der für Jugendliche aufregendsten Ecken Tokyo’s. Nicht nur wegen der vielfälltigen Auftritte von diversen, teils noch recht unbekannten Interpreten, sondern auch wegen der zahlreichen Geschäfte mit teils außergewöhnlichem Modestil, wie beispielsweise dem bekannten Geschäft ‚Grown Up Tabitha‘, in dem Hutfans voll und ganz auf ihre Kosten kommen, gilt Shimokitazawa unter jungen Erwachsenen als einer der angesagtesten Stadtteile überhaupt.1024px-Shimokitazawa_store Man könnte sagen, es ist weniger ‚mainstream‘ als Harajuku, aber kann bestimmt trotzdem genau so gut mithalten, was das Setzen von neuen Trends angeht. Wahrscheinlich ist es eben genau das, was die Leute daran schätzen. Man kann einem Trend folgen und trotzdem anders sein und seinen individuellen Stil zur Geltung bringen. Wenn man zufällig mal in Tokyo ist, wäre es garantiert einen Besuch wert.   (˳˘ ɜ˘)˳ ♬♪♫

War jemand von euch schon einmal da und hat Erfahrungen damit gemacht, was Shimokitazawa noch ausmacht? (*´∀`).。o○