It’s 花見団子 time!

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Ich hab letztens Hanami Dango (花見団子) gemacht. Die waren an sich auch fast so gut wie das Jahr davor, jedoch nur als sie frisch zubereitet waren. Leider sind sie dann viel zu schnell ausgetrocknet und waren dann bereits am nächsten Morgen knochenhart. Und das obwohl ich sie erst am Abend davor zubereitet hatte.

Die Dango habe ich aus feinem Reismehl, Puderzucker und Seidentofu gemacht.

Also wenn irgendjemand weiß, was man gegen das schnelle Austrocknen tun kann, bitte melden!

Egal ~~~ schön sind sie trotzdem gewesen… o(〃^▽^〃)o

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Ich hab noch Schokolade drüber verteilt, da sie mir sonst immer nicht süß genug sind, wenn ich mich ans Rezept halte…. (笑)

Rezept für Sukiyaki

DSC_0467Sukiyaki war zuerst ein  leicht verpöntes Gericht in Japan, da seit der Asuka-Zeit das Essen von Fleisch von der Bevölkerung allgemein abgelehnt wurde. Durch den westlichen Einfluss änderte sich dies jedoch immer mehr. Ich habe hier allerdings eine vegane Variante für euch gemacht. Wer Fleisch isst, kann Seitan auch einfach durch Rind ersetzen. Viel Spaß beim Nachkochen! (`∀´)ゝ”

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Zutaten für 3 Personen:

1 Möhre

1 kleiner Pak-Choi

4 Blätter Chinakohl

400 g Seitan

250 g Tofu

circa 100 g Mung-Sprossen/Sojasprossen

250 g Shirataki

6 Shiitake-Pilze

5 kleine Frühlingszwiebeln

eine Zwiebel

3 Tassen Sake (à 100 ml)

1 Tasse Mirin (à 100 ml)

japanische Soyasauce

Zucker

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DSC_0466Zuerst spülen wir die Shiratakinudeln, welche aus Konnyaku, einer Pflanzenwurzel hergestellt werden, gut durch. Ansonsten haben sie nämlich einen etwas fischigen Geschmack, welcher durch das Abspülen jedoch komplett verschwindet. In einen Wok oder eine große Pfanne geben wir einen großen Schuss Pflanzenöl. Dann schneiden wir die Möhre in dünne Scheiben, den Chinakohl und den Pak-Choi in mundgerechte Stücke, diese sollten jedoch nicht zu klein ausfallen. Der Tofu wird in Würfel geschnitten und der Seitan in dünne Scheibchen. Dann werden die Frühlingszwiebeln in circa 3 cm lange Stücke und die Zwiebel in Ringe geschnitten. Nach der ganzen Schnippelei ist es nun soweit, alles ansprechend im Wok zu platzieren. Am besten packt ihr die Zwiebeln, sowie Frühlingszwiebeln ganz nach unten, damit sie auch gut durchgaren.DSC_0471 Wenn alles im Wok ist, stellt ihr den Herd auf mittlere Stufe und bratet  alles ein wenig an, ohne die Zutaten im Wok selbst zu bewegen. Nach ungefähr 5 Minuten könnt ihr dann eine Tasse Sake dazugeben und alle Zutaten mit ein wenig Zucker bestreuen. Ungefähr ein Esslöffel Zucker sollte ausreichen. Dann macht ihr einen Deckel auf den Wok und lasst es weitere 5 Minuten garen. Jetzt den Deckel abheben und die Zutaten ordentlich mit Soyasauce beträufeln. Dann gebt ihr eine halbe Tasse Mirin hinzu und auch eine weitere Tasse Sake. Dann einfach wieder mit dem Deckel 5 weitere Minuten dampfgaren lassen, bevor ihr die letzte Tasse Sake und eine weitere halbe Tasse Mirin hinzufügt. Dann nochmals mit Zucker bestreuen, Soyasauce darübergeben und dann mit Deckel weitere 10 Minuten garen. Dann solltet ihr noch einmal probieren und gegebenenfalls mit Soyasauce nachwürzen. Dazu serviert ihr dann entweder Nudeln oder Reis. Und die ganz Traditionellen von euch, tunken jeden Happen in ein Schälchen mit rohem, gequirltem Ei ein. So wird das Gericht in Japan eigentlich gegessen. Aber das muss ja nicht sein!  ヽ(⌒‐⌒)ゝ

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Tofu – Was ist das eigentlich?

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Vor einigen Jahren war Tofu bei uns noch ein ziemlich unbekanntes Nahrungsmittel. Hauptsächlich Vegetarier und Veganer kannten ihn. Aber aufgrund seiner guten und vielseitigen Zubereitungsarten kennt ihn nun nahezu jeder.

Tofu ist ein Lebensmittel, welches aus Soyamilch hergestellt wird. Dazu wird die Soyamilch mit Gerinnungsmitteln, wie zum Beispiel Nigari (dieses wird traditionell aus Meerwasser gewonnen) oder anderen Mitteln zum Ausflocken gebracht. Das Gerinnungsmittel wird dabei in die kochende Soyamilch gegeben. Wenn dies geschehen ist, werden die festen Bestandteile abgeschöpft und gepresst, um das Wasser auszupressen, den Tofu also fester werden zu lassen und um die typische Blockform zu erhalten. Je nach Gerinnungsmittel können so auch unterschiedlich feste Tofuarten gewonnen werden.

Vitamine, Mineralstoffe, viel Protein, sekundäre Pflanzenstoffe… das alles ist in ihm enthalten. Außerdem ist Tofu eine sehr gute pflanzliche Eisenquelle und enthält weder Laktose, noch Gluten. Ein richtig tolles Lebensmittel also!

Er eignet sich für zahlreiche Gerichte. In Suppen, mariniert, angebraten als Fleischersatz, pur mit Sauce übergossen, oder auch als Dessert wie beispielsweise für veganen Käsekuchen. Der Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt. Neben dem klassischen Naturtofu beziehungsweise dem fast genauso bekannten Räuchertofu, gibt es im Biomarkt inzwischen sogar fertig vorgewürzte Varianten mit Curry, Basilikum, Bärlauch und, und, und. Auch besondere Tofuarten, wie den Kinugoshi-Tofu, kann man dort kaufen. Dieser ist besonders weich, ich benutze ihn immer in meiner Miso-Suppe.

Ich habe vor einiger Zeit auch gehört, dass Tofu seine Konsistenz verändert, wenn man ihn für einige Zeit einfriert. Die Poren sollen dann größer werden, durch das sich ausdehnende Wasser. Danach soll der Tofu eine festere und poröse Struktur haben. Das werde ich demnächst mal ausprobieren.

Ich finde Tofu jedenfalls echt klasse. Lustig finde ich nur, wenn jemand mir erzählt, wie schrecklich Tofu doch schmeckt. Und dann erfahre ich, dass jemand einfachen Naturtofu gekauft hat und diesen ohne ihn zu würzen gegessen hat.

Leute…. SO schmeckt Tofu…. nach so ziemlich gar nichts! 😉

Rezept für Kitsune Udon

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Udon-Nudeln

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Kombu-Würzmischung

Udon sind diese besonders dicken japanischen Nudeln, die es bei uns oft als einfolierte Frischnudeln zu kaufen gibt. Sie werden meist in Brühe für wenige Minuten gekocht und dann mit verschiedenen anderen Zutaten verfeinert. Ich habe hier ein Rezept für Kitsune Udon für euch. Kitsune heisst ‚Fuchs‘ auf Japanisch. Da denkt man sich erstmal: Eh, sind da etwa Füchse drin? Aber ich kann euch beruhigen, den schlauen Füchsen wird in japanischen Legenden nachgesagt, sie würden am liebsten frittierten Tofu essen. Und genau dieser ist bei dieser Udon-Variante enthalten.  (っ˘ڡ˘ς)

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Für 2 Personen:

400 g Udon-Nudeln

500 ml Wasser

3 Stängel Frühlingszwiebeln

200 g frittierter Tofu (heisst auf Japanisch ‚Aburaage‘)

2 Streifen getrocknete Wakame-Alge

etwas Nori-Alge

Kombu-Würzmischung

5 EL japanische Soyasauce

2 EL Mirin

1 Prise Zucker

Currypulver

Chilipulver/Paprikapulver

Sonnenblumenöl

evtl. 2 Prisen Glutamat

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Erstmal bringen wir die 500 ml Wasser in einem Topf zum kochen. Das wird später die Brühe. Zur gleichen Zeit weichen wir die Wakame in etwas heißem Wasser für circa 10 Minuten ein. Dann können wir die Wakame abtropfen und erstmal zur Seite stellen.DSC_0451 Jetzt würzen wir das Wasser mit der Kombu-Würzmischung, es sollte dann etwas stärker nach Algen schmecken. Bei meiner Würzmischung sind so kleine Tütchen drin, davon habe ich eine Packung verbraucht. Nun geben wir die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln, Mirin, Soyasauce, Zucker und wenn vorhanden das Glutamat hinzu und rühren gut um. Sonnenblumenöl kommt ebenfalls in den Topf, ungefähr 3-4 Esslöffel. Jetzt geben wir noch die Udon und den frittierten Tofu dazu und lassen alles für 5 Minuten köcheln.

Beim Servieren fischen wir zuerst die Udon raus, übergießen diese dann mit der Brühe und plazieren den Tofu auf einer Seite in der Schale. Auf die andere Seite kommt dann Wakame und ein bisschen Nori als Deko. Dann streuen wir Currypulver und Chilipulver über den Tofu. Das bringt noch etwas Farbe rein.

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Ihr könnt gerne etwas mehr Brühe in die Schale geben als ich es hier getan habe. (*´∀`*)☆

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