Rezept für Sukiyaki

DSC_0467Sukiyaki war zuerst ein  leicht verpöntes Gericht in Japan, da seit der Asuka-Zeit das Essen von Fleisch von der Bevölkerung allgemein abgelehnt wurde. Durch den westlichen Einfluss änderte sich dies jedoch immer mehr. Ich habe hier allerdings eine vegane Variante für euch gemacht. Wer Fleisch isst, kann Seitan auch einfach durch Rind ersetzen. Viel Spaß beim Nachkochen! (`∀´)ゝ”

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Zutaten für 3 Personen:

1 Möhre

1 kleiner Pak-Choi

4 Blätter Chinakohl

400 g Seitan

250 g Tofu

circa 100 g Mung-Sprossen/Sojasprossen

250 g Shirataki

6 Shiitake-Pilze

5 kleine Frühlingszwiebeln

eine Zwiebel

3 Tassen Sake (à 100 ml)

1 Tasse Mirin (à 100 ml)

japanische Soyasauce

Zucker

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DSC_0466Zuerst spülen wir die Shiratakinudeln, welche aus Konnyaku, einer Pflanzenwurzel hergestellt werden, gut durch. Ansonsten haben sie nämlich einen etwas fischigen Geschmack, welcher durch das Abspülen jedoch komplett verschwindet. In einen Wok oder eine große Pfanne geben wir einen großen Schuss Pflanzenöl. Dann schneiden wir die Möhre in dünne Scheiben, den Chinakohl und den Pak-Choi in mundgerechte Stücke, diese sollten jedoch nicht zu klein ausfallen. Der Tofu wird in Würfel geschnitten und der Seitan in dünne Scheibchen. Dann werden die Frühlingszwiebeln in circa 3 cm lange Stücke und die Zwiebel in Ringe geschnitten. Nach der ganzen Schnippelei ist es nun soweit, alles ansprechend im Wok zu platzieren. Am besten packt ihr die Zwiebeln, sowie Frühlingszwiebeln ganz nach unten, damit sie auch gut durchgaren.DSC_0471 Wenn alles im Wok ist, stellt ihr den Herd auf mittlere Stufe und bratet  alles ein wenig an, ohne die Zutaten im Wok selbst zu bewegen. Nach ungefähr 5 Minuten könnt ihr dann eine Tasse Sake dazugeben und alle Zutaten mit ein wenig Zucker bestreuen. Ungefähr ein Esslöffel Zucker sollte ausreichen. Dann macht ihr einen Deckel auf den Wok und lasst es weitere 5 Minuten garen. Jetzt den Deckel abheben und die Zutaten ordentlich mit Soyasauce beträufeln. Dann gebt ihr eine halbe Tasse Mirin hinzu und auch eine weitere Tasse Sake. Dann einfach wieder mit dem Deckel 5 weitere Minuten dampfgaren lassen, bevor ihr die letzte Tasse Sake und eine weitere halbe Tasse Mirin hinzufügt. Dann nochmals mit Zucker bestreuen, Soyasauce darübergeben und dann mit Deckel weitere 10 Minuten garen. Dann solltet ihr noch einmal probieren und gegebenenfalls mit Soyasauce nachwürzen. Dazu serviert ihr dann entweder Nudeln oder Reis. Und die ganz Traditionellen von euch, tunken jeden Happen in ein Schälchen mit rohem, gequirltem Ei ein. So wird das Gericht in Japan eigentlich gegessen. Aber das muss ja nicht sein!  ヽ(⌒‐⌒)ゝ

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Rezept für Omusoba

Omusoba sind einfach in Omelette gehüllte Yakisoba. Schmeckt verdammt gut und ist ziemlich einfach nachzukochen. Man braucht auch gar nicht so viele Zutaten. Ich hab das Meiste dafür immer im Kühlschrank. 。◕‿◕。

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Zutaten für 2 Personen:

ca. 250 g Instant-Asia-Nudeln

8 Eier

ein Stück Seitan / 300 g vegetarisches Filet

3 Schalotten

1/4 Chinakohl

2 Frühlingszwiebeln

150 g Sojasprossen

1/4 TL Ingwer

Sake

jap. Mayonnaise ( alternativ einfache Mayo)

Yakisoba-Sauce

Salz und Pfeffer

evtl. Noriflocken und etwas Glutamat

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DSC_0380Während wir die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, braten wir die Schalotten mit den Frühlingszwiebeln, dem Ingwer und dem Chinakohl in einer großen Pfanne mit einem guten Schuß Pflanzenöl an. Wir fügen den Seitan, beziehungsweise das vegane, kleingeschnittene Filet hinzu wenn die Zwiebeln glasig sind. Alles circa 2 Minuten weiterbraten und dann die Sojasprossen hinzufügen. Nun würzen wir alles mit ein wenig Salz und Pfeffer und wenn vorhanden und erwünscht mit einer Prise Glutamat. Dann fügt man noch ungefähr 60 ml Sake hinzu und lässt diesen gut verkochen, sodass er komplett von den Nudeln aufgenommen ist.

Als Nächstes schieben wir das Gemüse in eine Hälfte der Pfanne und schütten die abgetropften Nudeln auf die andere Seite dazu. Dann geben wir je nach Geschmack Yakisobasauce dazu und vermischen alles gut miteinander.DSC_0382

Wenn man nur Yakisoba essen möchte, dann kann man auch jetzt schon servieren. Ansonsten brät man jeweils 4 Eier zu einem Omelette, plaziert die gebratenen Nudeln auf einem Teller und umhüllt sie mit dem Omelette. Mir gelingt das leider immer nicht so ganz, weil das Omelette in der Pfanne schon einreißt, aber es schmeckt trotzdem sehr lecker!

Dann gibt man zu gleichen Teilen Yakisobasauce und Mayo über das Gericht und bestreut nach Bedarf mit Noriflocken. ー( ´ ▽ ` )ノ

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Rezept für vegetarisches (Oya)kodon

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Heute hatte ich ganz besonderen Besuch. Und da wollte ich gerne mal wieder mein Oyakodon machen. Oyakodon (親子丼) heißt übersetzt Eltern-Kind-Schüssel, was sich darauf bezieht, dass es eigentlich Huhn und Ei beinhaltet. Das Huhn als Eltern und das Ei als Kind. Irgendwie etwas makaber. <(¬_¬<)

Ich als Vegetarier habe mir also ein Rezept ausgedacht, welches auf das Huhn verzichtet. Oyakodon ist in Japan ein beliebtes Donburi, also ein Gericht, wo Reis in eine Schüssel gegeben wird und dieser mit den unterschiedlichsten Zutaten bedeckt wird. Es gibt also sehr viele Variationen von Donburi und man kann auch sehr gut einfach Reste für das Gericht verwenden. (*´∀`).。o○

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Zutaten für 3-4 Personen:

1 Lauchstange

1 Möhre

ca. 300 g Seitan

3 Shiitake/Champignons

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

4 Eier

60 ml japanische Sojasauce

3 EL Mirin

4 EL Sake

2-3 EL Brühe (Gemüsebrühe oder Instant-Dashi)

30 ml Sonnenblumenöl

Reis

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Zuerst bringen wir das Wasser für den Reis zum kochen. Wenn es kocht geben wir den Reis hinzu und lassen ihn 20 Minuten auf der niedrigsten Stufe köcheln. Ich nehme dafür immer eine große Tasse Reis und eineinhalb Tassen Wasser. Das Öl geben wir in eine große Pfanne. Den Knoblauch pressen wir und geben ihn hinein. Dann schneiden wir den Lauch in kleine Stücke, die Pilze in Scheiben und die Zwiebel in dünne Ringe. Die Möhre schälen wir und benutzen dann den Sparschäler, um die Möhre in feine Scheiben zu ’schälen‘. Nun geben wir alles mit in die Pfanne und stellen den Herd auf mittlere Hitze. Währenddessen schneiden wir den Seitan in dünne Scheiben und geben ihn dann zu dem bereits leicht angebratenen Gemüse. Wenn die Zwiebeln schön glasig sind geben wir 900 ml Wasser in die Pfanne, fügen Sojasauce, Mirin, Sake und Brühepulver hinzu und lassen alles für ungefähr 6 Minuten auf hoher Herdstufe kochen. Die Eier werden in einer Schüssel aufgeschlagen und gut verquirlt. Dann schütten wir sie einfach mit in die Pfanne und lassen sie auf mittlerer Stufe weitere 10 Minuten kochen.

DSC_0243Jetzt füllen wir die Schalen bis zur Hälfte mit Reis, bedecken ihn mit dem Ei und dem Gemüse und füllen den Rest der Schüssel mit der Sauce aus der Pfanne auf.

Itadakimasu! Guten Appetit! (ᵔᴥᵔ)