✧ Der Fujisan ✧

༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙

mountain-170978_1280Er ist der höchste Berg Japans, mit einer Höhe von knapp 3776 Metern, gleichzeitig ein Vulkan, welcher 1707 zuletzt ausbrach und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine ganz schöne leistung für einen Berg, oder? Ich finde den Fujisan jedenfalls wunderschön, besonders wenn er auf der Spitze mit Schnee bedeckt ist.

Angeblich soll der Berg, welcher in den Präfekturen Shizuoka und Yamanashi liegt, im Jahre 663 zum ersten Mal von einem Mönch erklommen worden sein. Seitdem gilt er als großartige Inspirationsquelle für Künstler, beispielsweise Hokusai, welcher mit seinem Werk ’36 Ansichten des Fujisan‘, dem Berg bis heute zu weltweiter Bekanntheit verhalf. Außerdem ist es populär geworden, den Fujisan zu besteigen, um einen einzigartigen Ausblick auf Japan zu erhaschen. Die frühen Morgenstunden in den Sommermonaten sind dabei besonders beliebt um den Sonnenaufgang über dem Meer zu erleben. Aus diesem Grund steuern auch viele Touristen den Berg als eines ihrer Reiseziele an. Kein Wunder, wer würde das nicht gerne erleben? Nur der Aufstieg könnte dabei unsportlichen Menschen, wie mir, Probleme bereiten. Aber deshalb gibt es auch einen Shuttlebus, welcher einem knapp 2000 Meter abnimmt. (ꐦ ´͈ ᗨ `͈ )

mt-fuji-423907_1280

༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙༶∙ .̌ ∙

Werbeanzeigen

Die Kanincheninsel

Ich habe ja schon über Tashirojima, die Katzeninsel, geschrieben. Jetzt bin ich im Internet auch noch über eine weitere, tierische Insel gestoßen. Ōkunoshima (大久野島), auch bekannt als ‚Usagi-Jima‘, also die Kanincheninsel, liegt in der Präfektur Hiroshima und beherbergt heute eine Vielzahl an unterschiedlichsten Kaninchenrassen.rabbit

Im zweiten Weltkrieg wurde die Insel für die Produktion von Giftgas verwendet und als Versuchstiere wurden Kaninchen von zahlreichen japanischen Bauernhöfen importiert. Als Japans Niederlage im Krieg nahezu feststand, wurden Arbeiter und Einheimische dazu aufgefordert die Versuchstiere umzubringen. Diese stimmten dem zu, ließen die Tiere in Wahrheit jedoch frei, weshalb heute eine gigantische und vielfältige Kaninchenpopulation auf Ōkunoshima lebt.

rabbit2Da es auf Ōkunoshima weder Schlangen noch andere Fressfeinde gibt, konnten sich die Kaninchen in Ruhe fortpflanzen und sind deshalb auch besonders handzahm. Sie kennen einfach keine Gefahr die von anderen Lebewesen ausgeht und können deswegen auch ohne Probleme aus der Hand gefüttert werden. Durch die vielen unterschiedlichen Versuchskaninchen, welche früher importiert wurden, gibt es heute Kaninchen mit jeglichen Fellfarben und in allen möglichen Größen auf der Insel. Wer also mal gerne von einer Schar Kaninchen überrannt werden möchte kommt auf der Kanincheninsel voll auf seine Kosten.

Ich habe noch dieses Video für euch gefunden, wo man einmal einen Eindruck davon bekommt, wie viele Kaninchen auf der Insel leben müssen. Ich finde es ziemlich erstaunlich!

Also, wer kommt mit nach Ōkunoshima? /(=⌒x⌒=)\

Der Wald Aokigahara

Der Wald Aokigahara, welcher auch als der ‚Selbstmordwald‘ bekannt ist, liegt in der japanischen Präfektur Yamanashi. In der japanischen Mythologie wird der Wald mit Dämonen in Verbindung gebracht, jedoch wurde er erst durch den Roman ‚Kuroi Jukai‘ von Seichō Matsumoto im Jahre 1960 zu einem beliebten Platz, um sich das Leben zu nehmen. Aokigahara liegt sehr windgeschützt, weshalb es außerdem sehr ruhig in dem Wald ist. Von den japanischen Behörden wurden in japanischer und englischer Sprache Schilder aufgestellt, welche Suizidgefährdete zum Umdenken bringen sollen. So stehen auf ihnen Sprüche, wie schön das Leben doch sein kann und dass es immer eine Lösung für Probleme gibt. Vor einigen Monaten habe ich eine Dokumentation auf Youtube zu Aokigahara gesehen. Wenn man ‚Aokigahara‘ bei dem Suchfeld eingibt, wird es bei mir als erstes Video angezeigt. Ich fand es jedenfalls recht spannend, auch wenn es ein wenig beängstigend ist. Überlegt euch also ob ihr es gucken wollt!

Der Wald an sich sieht für mich auf Videoaufnahmen meistens ziemlich schön aus, auch wenn die Stimmung vor Ort wahrscheinlich weniger angenehm ist. Trotzdem für mich ein ziemlich interessanter Ort, auch wenn ich dort nicht unbedingt hingehen würde. ≧(´-`)≦

Urheber: mtzn, CC-BY-SA 2.0 de

Urheber: mtzn,
CC-BY-SA 2.0 de

Shimokitazawa – Noch nie von gehört… <(¬_¬<)

Wenn wir an Tokyo denken, fällt den Meisten spontan wahrscheinlich Shibuya und Harajuku ein. Aber von Shimokitazawa hab ich persönlich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört. Dabei hört sich alles über den Bezirk von Setagaya, Tokyo ziemlich spannend an! ‚Shimokita‘, wie es dort genannt wird, gilt als einer der für Jugendliche aufregendsten Ecken Tokyo’s. Nicht nur wegen der vielfälltigen Auftritte von diversen, teils noch recht unbekannten Interpreten, sondern auch wegen der zahlreichen Geschäfte mit teils außergewöhnlichem Modestil, wie beispielsweise dem bekannten Geschäft ‚Grown Up Tabitha‘, in dem Hutfans voll und ganz auf ihre Kosten kommen, gilt Shimokitazawa unter jungen Erwachsenen als einer der angesagtesten Stadtteile überhaupt.1024px-Shimokitazawa_store Man könnte sagen, es ist weniger ‚mainstream‘ als Harajuku, aber kann bestimmt trotzdem genau so gut mithalten, was das Setzen von neuen Trends angeht. Wahrscheinlich ist es eben genau das, was die Leute daran schätzen. Man kann einem Trend folgen und trotzdem anders sein und seinen individuellen Stil zur Geltung bringen. Wenn man zufällig mal in Tokyo ist, wäre es garantiert einen Besuch wert.   (˳˘ ɜ˘)˳ ♬♪♫

War jemand von euch schon einmal da und hat Erfahrungen damit gemacht, was Shimokitazawa noch ausmacht? (*´∀`).。o○

~(=^–^) Die Katzeninsel ~(=^–^)

Wenn man nur mal an die Maneki-neko (招き猫, Winkekatze) denkt, dann weiss man: In Japan gelten Katzen als Glücksbringer.Cats-on-the-streets Und wir alle wissen, dass es in Japan irgendwie so gut wie alles gibt. Besonders verrückte Dinge die man hier nicht für möglich halten würde oder wo man denkt, dass es das einfach nicht gibt. Wen wundert es also, dass es in Japan eine ‚Katzeninsel‘ gibt, auf der tatsächlich mehr Katzen als Menschen leben? Tashirojima (田代島) heisst die circa 3,10 km² kleine Insel, gelegen in der Präfektur Miyagi an der Ostküste Japans. Früher war Tashirojima eine Fischerinsel. Die Fischer verwendeten Netze aus Seide, welche von Seidenraupen gewonnen wurde. Da jedoch Mäuse und Ratten die Raupen gefährdeten, fingen die Bewohner an Katzen zu züchten. Irgendwann artete die Population der Katzen jedoch ‚leicht‘ aus, wodurch es inzwischen fast unmöglich ist nicht mindestens eine Katze auf der Insel zu sehen. Für die Katzen wurde sogar ein Katzenschrein, bekannt als Neko-Jinja (猫神社) im Zentrum der Insel aufgestellt. In der Miyagi-Präfektur gibt es noch einige weitere davon (um die 10 Schreine), da nicht nur auf dieser Insel, sondern praktisch an der gesamten Küste Miyagi’s Fischer lebten die die Katzen hielten. Das Einführen und Halten von Hunden ist auf Tashirojima jedoch  tatsächlich verboten, um die Katzen keinem Stress auszusetzen. Es gibt auch eigens für die wilden Katzen errichtete Katzenhäuschen, in denen die Tiere Unterschlupf suchen können. Heutzutage ist die Insel zu einer kleinen Touristenattraktion geworden, weshalb die Inselbewohner zum Großteil entweder ihren Lebensunterhalt durch Fischerei oder durch Hotel- und Gaststättenberufe verdienen. Ich denke Tashirojima wäre wirklich einen Besuch wert!

DSC_9250 (2)