Rezept für Sukiyaki

DSC_0467Sukiyaki war zuerst ein  leicht verpöntes Gericht in Japan, da seit der Asuka-Zeit das Essen von Fleisch von der Bevölkerung allgemein abgelehnt wurde. Durch den westlichen Einfluss änderte sich dies jedoch immer mehr. Ich habe hier allerdings eine vegane Variante für euch gemacht. Wer Fleisch isst, kann Seitan auch einfach durch Rind ersetzen. Viel Spaß beim Nachkochen! (`∀´)ゝ”

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Zutaten für 3 Personen:

1 Möhre

1 kleiner Pak-Choi

4 Blätter Chinakohl

400 g Seitan

250 g Tofu

circa 100 g Mung-Sprossen/Sojasprossen

250 g Shirataki

6 Shiitake-Pilze

5 kleine Frühlingszwiebeln

eine Zwiebel

3 Tassen Sake (à 100 ml)

1 Tasse Mirin (à 100 ml)

japanische Soyasauce

Zucker

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DSC_0466Zuerst spülen wir die Shiratakinudeln, welche aus Konnyaku, einer Pflanzenwurzel hergestellt werden, gut durch. Ansonsten haben sie nämlich einen etwas fischigen Geschmack, welcher durch das Abspülen jedoch komplett verschwindet. In einen Wok oder eine große Pfanne geben wir einen großen Schuss Pflanzenöl. Dann schneiden wir die Möhre in dünne Scheiben, den Chinakohl und den Pak-Choi in mundgerechte Stücke, diese sollten jedoch nicht zu klein ausfallen. Der Tofu wird in Würfel geschnitten und der Seitan in dünne Scheibchen. Dann werden die Frühlingszwiebeln in circa 3 cm lange Stücke und die Zwiebel in Ringe geschnitten. Nach der ganzen Schnippelei ist es nun soweit, alles ansprechend im Wok zu platzieren. Am besten packt ihr die Zwiebeln, sowie Frühlingszwiebeln ganz nach unten, damit sie auch gut durchgaren.DSC_0471 Wenn alles im Wok ist, stellt ihr den Herd auf mittlere Stufe und bratet  alles ein wenig an, ohne die Zutaten im Wok selbst zu bewegen. Nach ungefähr 5 Minuten könnt ihr dann eine Tasse Sake dazugeben und alle Zutaten mit ein wenig Zucker bestreuen. Ungefähr ein Esslöffel Zucker sollte ausreichen. Dann macht ihr einen Deckel auf den Wok und lasst es weitere 5 Minuten garen. Jetzt den Deckel abheben und die Zutaten ordentlich mit Soyasauce beträufeln. Dann gebt ihr eine halbe Tasse Mirin hinzu und auch eine weitere Tasse Sake. Dann einfach wieder mit dem Deckel 5 weitere Minuten dampfgaren lassen, bevor ihr die letzte Tasse Sake und eine weitere halbe Tasse Mirin hinzufügt. Dann nochmals mit Zucker bestreuen, Soyasauce darübergeben und dann mit Deckel weitere 10 Minuten garen. Dann solltet ihr noch einmal probieren und gegebenenfalls mit Soyasauce nachwürzen. Dazu serviert ihr dann entweder Nudeln oder Reis. Und die ganz Traditionellen von euch, tunken jeden Happen in ein Schälchen mit rohem, gequirltem Ei ein. So wird das Gericht in Japan eigentlich gegessen. Aber das muss ja nicht sein!  ヽ(⌒‐⌒)ゝ

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Rezept für Misosuppe

DSC_0456 So ziemlich jeder kennt sie und fast jeder liebt sie. Den Klassiker unter den japanischen Suppen: Misosuppe. Und dann lässt sie sich auch noch so einfach kochen, enthält viele Mineralstoffe und schmeckt fantastisch. Den enthaltenen Kinugoshi-Tofu, auch Seidentofu genannt, bekommt ihr entweder im Biomarkt oder im Asiamarkt. Wenn ihr ihn partout nicht auftreiben könnt, dann benutzt einfach den normalen Naturtofu den heutzutage nahezu jeder Supermarkt bereitstellt.  (^v^)

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Für 3 Personen:

800 ml Wasser

2 Streifen getrocknete Wakame-Alge

2-3 kleine Frühlingszwiebeln

200 g Seidentofu (Kinugoshi-Tofu)

3 EL Misopaste (ich habe Shiro-Miso, ein sehr mildes Miso benutzt)

4 EL japanische Soyasauce

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DSC_0458Die Wakame schneiden wir in kleine Stücke und geben sie zu dem Wasser in einen Topf. Dann stellen wir auf mittlere Hitze, geben die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln und den geschnittenen Tofu dazu. Wichtig ist, dass die Miso-Suppe nicht kochen sollte, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.DSC_0459 Dann fügen wir noch die Soyasauce und die Misopaste hinzu und rühren alles gut um. Dabei jedoch etwas aufpassen, der Seidentofu ist wirklich weich und kann leicht beschädigt werden. Dann schmeckt die Suppe immernoch sehr gut, aber es sieht am Ende nicht ganz so aus wie gewohnt. Die Suppe lassen wir dann circa 10 Minuten auf dem Herd, aber wie gesagt ohne zu kochen. Zum Schluss könnt ihr dann noch probieren, ob die Frühlingszwiebeln schön durchgegart sind und dann wird auch schon serviert. Guten Appetit! (๑´ㅂ`๑)

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Rezept für Kitsune Udon

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Udon-Nudeln

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Kombu-Würzmischung

Udon sind diese besonders dicken japanischen Nudeln, die es bei uns oft als einfolierte Frischnudeln zu kaufen gibt. Sie werden meist in Brühe für wenige Minuten gekocht und dann mit verschiedenen anderen Zutaten verfeinert. Ich habe hier ein Rezept für Kitsune Udon für euch. Kitsune heisst ‚Fuchs‘ auf Japanisch. Da denkt man sich erstmal: Eh, sind da etwa Füchse drin? Aber ich kann euch beruhigen, den schlauen Füchsen wird in japanischen Legenden nachgesagt, sie würden am liebsten frittierten Tofu essen. Und genau dieser ist bei dieser Udon-Variante enthalten.  (っ˘ڡ˘ς)

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Für 2 Personen:

400 g Udon-Nudeln

500 ml Wasser

3 Stängel Frühlingszwiebeln

200 g frittierter Tofu (heisst auf Japanisch ‚Aburaage‘)

2 Streifen getrocknete Wakame-Alge

etwas Nori-Alge

Kombu-Würzmischung

5 EL japanische Soyasauce

2 EL Mirin

1 Prise Zucker

Currypulver

Chilipulver/Paprikapulver

Sonnenblumenöl

evtl. 2 Prisen Glutamat

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Erstmal bringen wir die 500 ml Wasser in einem Topf zum kochen. Das wird später die Brühe. Zur gleichen Zeit weichen wir die Wakame in etwas heißem Wasser für circa 10 Minuten ein. Dann können wir die Wakame abtropfen und erstmal zur Seite stellen.DSC_0451 Jetzt würzen wir das Wasser mit der Kombu-Würzmischung, es sollte dann etwas stärker nach Algen schmecken. Bei meiner Würzmischung sind so kleine Tütchen drin, davon habe ich eine Packung verbraucht. Nun geben wir die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln, Mirin, Soyasauce, Zucker und wenn vorhanden das Glutamat hinzu und rühren gut um. Sonnenblumenöl kommt ebenfalls in den Topf, ungefähr 3-4 Esslöffel. Jetzt geben wir noch die Udon und den frittierten Tofu dazu und lassen alles für 5 Minuten köcheln.

Beim Servieren fischen wir zuerst die Udon raus, übergießen diese dann mit der Brühe und plazieren den Tofu auf einer Seite in der Schale. Auf die andere Seite kommt dann Wakame und ein bisschen Nori als Deko. Dann streuen wir Currypulver und Chilipulver über den Tofu. Das bringt noch etwas Farbe rein.

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Ihr könnt gerne etwas mehr Brühe in die Schale geben als ich es hier getan habe. (*´∀`*)☆

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Rezept für Goma-Wakame

DSC_0440Heute habe ich mir im Biomarkt Wakame gekauft und natürlich auch gleich damit gekocht. Und zwar: Goma-Wakame. Das ist ein unglaublich leckerer Meeressalat, der eigentlich fast nur aus Wakame-Algen besteht. Wer gerne Algen isst, sollte das Rezept unbedingt ausprobieren. Wakame sind nämlich sehr gesund, enthalten viele Antioxidantien und schmecken wirklich klasse! ( ノ^ω^)ノ゚

Man sollte jedoch Wakame nicht in abnormal großen Mengen zu sich nehmen, da sie wie alle Algen viel Jod enthalten.

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Für 2 Personen:

6 Streifen getrocknete Wakame-Algen

eine halbe Knoblauchzehe

ein Stück Ingwer (ungefähr so groß wie eine halbe Knoblauchzehe)

2 TL japanische Soyasauce

1 TL Reisessig

Sesamöl

Sesam

optional eine Prise Gochugaru (koreanisches Chilipulver)

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DSC_0438Die getrockneten Algen schneidet man in circa 2cm-große Stücke. Das geht sehr gut mit einer Schere. Die Algen werden dann in einer Tasse mit kochendem Wasser übergossen. Dann lassen wir diese 10 Minuten ziehen und probieren dann, ob die Wakame auch nicht mehr hart sind. Dann pressen wir sowohl Ingwer, als auch den Knoblauch in einer Knoblauchpresse und braten beides in einer Pfanne mit Sesamöl ein wenig an.

Jetzt gießen wir die Algen in einem Sieb ab und geben diese zusammen mit einem Teelöffel Sesam in die Pfanne zu dem Ingwer und dem Knoblauch. Dann lassen wir die Wakame bei ständigem Umrühren circa 3-4 Minuten auf niedriger Hitze braten und fügen dann die Soyasauce und den Reisessig hinzu. Jetzt das Ganze nochmals gut umrühren. Wer mag, kann dann noch eine Prise Chilipulver hinzugeben.

Vor dem Servieren am Besten noch mit ein wenig Sesam bestreuen. FERTIG! °˖◝(⁰▿⁰)◜˖°

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Rezept für Omusoba

Omusoba sind einfach in Omelette gehüllte Yakisoba. Schmeckt verdammt gut und ist ziemlich einfach nachzukochen. Man braucht auch gar nicht so viele Zutaten. Ich hab das Meiste dafür immer im Kühlschrank. 。◕‿◕。

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Zutaten für 2 Personen:

ca. 250 g Instant-Asia-Nudeln

8 Eier

ein Stück Seitan / 300 g vegetarisches Filet

3 Schalotten

1/4 Chinakohl

2 Frühlingszwiebeln

150 g Sojasprossen

1/4 TL Ingwer

Sake

jap. Mayonnaise ( alternativ einfache Mayo)

Yakisoba-Sauce

Salz und Pfeffer

evtl. Noriflocken und etwas Glutamat

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DSC_0380Während wir die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, braten wir die Schalotten mit den Frühlingszwiebeln, dem Ingwer und dem Chinakohl in einer großen Pfanne mit einem guten Schuß Pflanzenöl an. Wir fügen den Seitan, beziehungsweise das vegane, kleingeschnittene Filet hinzu wenn die Zwiebeln glasig sind. Alles circa 2 Minuten weiterbraten und dann die Sojasprossen hinzufügen. Nun würzen wir alles mit ein wenig Salz und Pfeffer und wenn vorhanden und erwünscht mit einer Prise Glutamat. Dann fügt man noch ungefähr 60 ml Sake hinzu und lässt diesen gut verkochen, sodass er komplett von den Nudeln aufgenommen ist.

Als Nächstes schieben wir das Gemüse in eine Hälfte der Pfanne und schütten die abgetropften Nudeln auf die andere Seite dazu. Dann geben wir je nach Geschmack Yakisobasauce dazu und vermischen alles gut miteinander.DSC_0382

Wenn man nur Yakisoba essen möchte, dann kann man auch jetzt schon servieren. Ansonsten brät man jeweils 4 Eier zu einem Omelette, plaziert die gebratenen Nudeln auf einem Teller und umhüllt sie mit dem Omelette. Mir gelingt das leider immer nicht so ganz, weil das Omelette in der Pfanne schon einreißt, aber es schmeckt trotzdem sehr lecker!

Dann gibt man zu gleichen Teilen Yakisobasauce und Mayo über das Gericht und bestreut nach Bedarf mit Noriflocken. ー( ´ ▽ ` )ノ

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Rezept für Sushitorte

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Wie gestern schon angekündigt, zu Silvester gab es bei mir eine selbstgemachte Sushitorte. Und jetzt bekommt ihr das Rezept dazu! Eigentlich lässt es sich ziemlich leicht machen, jedoch ist die Deko wohl der schwerste Part gewesen. (´∀`)

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Für eine Torte braucht man:

Sushi-Reis (Risotto-Reis sollte notfalls auch gehen)

Reisessig

Zucker

Salz

Nori-Blätter

Gemüse für die Deko z.B. Lauch, Möhren, Champignons

Verschiedenes für die Füllung nach Wahl z.B. Frischkäse, Avocado, Gurke, Räucherlachs, Fisch…

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Erstmal kochen wir den Sushireis nach Packungsanweisung. Dazu wird er vor dem Kochen meist gewaschen. Während der Reis kocht, schneiden wir uns nach Belieben Formen aus Gemüse, Noriblättern oder Ähnlichem und schneiden einen Teil des Gemüses in kleine Flocken welche wir am Ende über die Torte streuen können. Wenn der Reis fertig gekocht ist, wird er noch gewürzt. Mein Verhältnis dabei sind 8 EL Reisessig, eine Prise Salz und 1-2 EL Zucker. Das sollte für ungefähr 250 Gramm Reis ausreichen (also 250 g, als er noch ungekocht war) . Also je nachdem wie viel Reis ihr gekocht habt dosieren. Ich mache es meistens einfach nach Gefühl und schmecke ab. Nur nicht zu viel Salz benutzen, davon nimmt man tatsächlich nur sehr wenig. Danach lassen wir ihn abkühlen. Dabei jedoch immer wieder etwas umrühren, damit nicht nur der obere Reis erkaltet. Wenn er nicht mehr heiß ist, können wir eine dünne Schicht Reis in eine Kuchenform geben und diesen relativ fest drücken. Das wird sozusagen der ‚Kuchenboden‘, weshalb er eine gewisse Stabilität haben sollte. Danach können wir einfach eine Schicht Füllung hineingeben. Ich habe dafür Frischkäse und Avocado zu einer cremigen Masse püriert und einfaDSC_0272ch auf den Reisboden gestrichen. Dann kommt wieder eine dünne Reisschicht, die wir ein wenig festdrücken, gefolgt von Füllung und dann wieder Reis. Mit der Füllung nicht sparen, sonst wird die Torte am Ende zu trocken. Jetzt können wir die Torte vollständig abkühlen lassen, dazu für circa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nun öffnen wir die Springform und heben sie vorsichtig von der Torte. Ich habe bevor ich die Deko oben heraufgelegt habe noch eine dicke Schicht Frischkäse gleichmäßig oben auf dem Reis verteilt, damit die Dekorationen besser halten (und damit der Reis nicht zu trocken ist (ˆ⌣ˆc) ). Wenn die Deko auf der Torte plaziert ist, kann man noch die Noriblätter an den Seiten der Torte festdrücken, damit man einen hübschen Rand hat.

Sooooo… serviert wird dann mit Sojasauce oder welche Sauce man halt so mag. Bei diesem Rezept kann man seiner Fantasie ziemlich freien Lauf lassen.

Viel Spaß dabei! (*⌒▽⌒*)θ~♪

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Rezept für vegetarisches (Oya)kodon

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Heute hatte ich ganz besonderen Besuch. Und da wollte ich gerne mal wieder mein Oyakodon machen. Oyakodon (親子丼) heißt übersetzt Eltern-Kind-Schüssel, was sich darauf bezieht, dass es eigentlich Huhn und Ei beinhaltet. Das Huhn als Eltern und das Ei als Kind. Irgendwie etwas makaber. <(¬_¬<)

Ich als Vegetarier habe mir also ein Rezept ausgedacht, welches auf das Huhn verzichtet. Oyakodon ist in Japan ein beliebtes Donburi, also ein Gericht, wo Reis in eine Schüssel gegeben wird und dieser mit den unterschiedlichsten Zutaten bedeckt wird. Es gibt also sehr viele Variationen von Donburi und man kann auch sehr gut einfach Reste für das Gericht verwenden. (*´∀`).。o○

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Zutaten für 3-4 Personen:

1 Lauchstange

1 Möhre

ca. 300 g Seitan

3 Shiitake/Champignons

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

4 Eier

60 ml japanische Sojasauce

3 EL Mirin

4 EL Sake

2-3 EL Brühe (Gemüsebrühe oder Instant-Dashi)

30 ml Sonnenblumenöl

Reis

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Zuerst bringen wir das Wasser für den Reis zum kochen. Wenn es kocht geben wir den Reis hinzu und lassen ihn 20 Minuten auf der niedrigsten Stufe köcheln. Ich nehme dafür immer eine große Tasse Reis und eineinhalb Tassen Wasser. Das Öl geben wir in eine große Pfanne. Den Knoblauch pressen wir und geben ihn hinein. Dann schneiden wir den Lauch in kleine Stücke, die Pilze in Scheiben und die Zwiebel in dünne Ringe. Die Möhre schälen wir und benutzen dann den Sparschäler, um die Möhre in feine Scheiben zu ’schälen‘. Nun geben wir alles mit in die Pfanne und stellen den Herd auf mittlere Hitze. Währenddessen schneiden wir den Seitan in dünne Scheiben und geben ihn dann zu dem bereits leicht angebratenen Gemüse. Wenn die Zwiebeln schön glasig sind geben wir 900 ml Wasser in die Pfanne, fügen Sojasauce, Mirin, Sake und Brühepulver hinzu und lassen alles für ungefähr 6 Minuten auf hoher Herdstufe kochen. Die Eier werden in einer Schüssel aufgeschlagen und gut verquirlt. Dann schütten wir sie einfach mit in die Pfanne und lassen sie auf mittlerer Stufe weitere 10 Minuten kochen.

DSC_0243Jetzt füllen wir die Schalen bis zur Hälfte mit Reis, bedecken ihn mit dem Ei und dem Gemüse und füllen den Rest der Schüssel mit der Sauce aus der Pfanne auf.

Itadakimasu! Guten Appetit! (ᵔᴥᵔ)

Rezept für Teriyakisauce

DSC_0232Heute gibt es mal ein Grundrezept für die beliebte Teriyakisauce. Der Name Teriyaki setzt sich aus den beiden Worten ‚teri‘ für Glanz und ‚yaku‘ für grillen zusammen. Die Sauce verleiht den eingelegten Zutaten aufgrund des Zuckers nämlich einen besonderen Glanz. Auf dem Bild habe ich vegane Filetstücke in der fertigen Sauce bereits einige Zeit mariniert und aus der Sauce herausgefischt. Danach mussten sie nur noch gebraten werden.

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Man benötigt für das Grundrezept:

50 ml Sake

50 ml Mirin

50 ml japanische Sojasauce

50 ml Wasser

3 TL Zucker

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In eine kleine Pfanne geben wir das Wasser, die Sojasauce, Mirin und Sake. Diese Mischung lassen wir nun aufkochen, stellen den Herd dann auf mittlere Hitze herunter und geben dann den Zucker hinzu. Die ganze Sauce wird nun auf circa die Hälfte des ursprünglichen Volumens eingekocht, damit sie dickflüssig wird. Dabei rühren wir sie immer wieder um.

Wenn die Sauce schließlich eingedickt ist, kann man damit super marinieren. Meine Favoriten dabei sind die Tofufilets auf dem Bild, ungewürzter Seitan oder auch Gemüse wie zum Beispiel Lauch. Dafür lassen wir die Zutaten einfach ein paar Stunden in der Sauce bedeckt ziehen und braten sie danach nur noch an.

Da es nur das Grundrezept ist, kann man zu dem Zeitpunkt, zu welchem man auch den Zucker hinzugibt, auch noch andere Gewürze dazugeben. Ich benutze je nachdem was ich mit der Sauce marinieren will oftmals Ingwerpulver, Chilipulver, Zitronensaft, etwas frisch gepressten Orangensaft, Szechuanpfeffer (Japanischen Pfeffer) oder auch kleingehackten Koriander.

とてもおいしい!/ Sehr lecker!

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Rezept für Gomashio

Gomashio (ごま塩) ist ein tolles japanisches Gewürz, welches sich total einfach selber herstellen lässt und auch noch super gut schmeckt. Der Name setzt sich aus den beiden japanischen Worten ‚goma‘ (ごま) und ’shio‘ (塩) zusammen, weshalb man es ganz leicht als Sesam-Salz übersetzen kann. Mich wundert daher immer, warum es im Verkauf oft als Gomasio verkauft wird…

(╯°□°)╯︵ ┻━┻

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Man braucht:

weißen, ungeschälten Sesam

Salz

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Je nachdem wie salzig das Gomashio am Ende schmecken soll, verwendet man 5-7 Teile Sesam und einen Teil Salz. Wer also weniger salziges Gomashio will, nimmt etwas mehr Sesam. Den Sesam gibt man in eine PfanneDSC_0215, welche man vorher auf niedriger Stufe vorgeheizt hat. Nun lässt man den Sesam so lange rösten, bis er leicht gebräunt ist und einen angenehmen Röstgeschmack hat. Dabei jedoch immer wieder alle Körner wenden, damit diese nicht anbrennen. Wenn man damit fertig ist, gibt man den Sesam entweder in einen Mörser oder überlegt sich zuvor wie man ihn klein gemahlen oder gehackt bekommt. Wenn er zu kleinen Flöckchen gemahlen ist, fügt man noch das Salz hinzu und vermischt beide Zutaten.

Gomashio lässt sich prima als Topping für Salate benutzen. Man kann es auch in Suppen streuen, oder auch auf Brot oder Reis genießen. Einfach überall da, wo man sich einen leckeren Sesamgeschmack wünscht. Man sollte es jedoch erst auf das fertige Gericht geben und nicht mitkochen oder mitbraten, da sich der Geschmack sonst verflüchtigt und die Inhaltsstoffe des Sesams verloren gehen.

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Rezept für Karē Raisu

Heute gibts gleich wieder ein Rezept, und zwar für Karē Raisu (カレーライス). Nun gut, ‚Karē‘ leitet sich von ‚Curry‘ ab und ‚Raisu‘ ist logischerweise einfach Reis. Also kein ursprünglich japanisches Gericht, sondern etwas abgekupfert. Aber wie wir alle wissen, können Japaner das verdammt gut! Für ein Curry ist dieses hier besonders mild, was besonders an dem Apfelsaft liegt, welcher dem Gericht eine leichte Süße gibt. Ich hoffe es schmeckt euch genauso gut wie mir! ヾ(。◕ฺ∀◕ฺ)ノ

Ach ja! Wenn ihr Freunde habt, die auch an Japan oder tollen Rezepten interessiert sind, dann schlagt ihnen doch meine Seite vor (z.B. auf Facebook). Wäre ein ziemlicher Motivationsschub für mich!

(๑>ᴗ<๑)   ありがとう! / Danke!   (๑>ᴗ<๑)

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Zutaten für circa 3 Personen:

3 rote Zwiebeln

5 große Möhren

ungefähr 1 Kilo Kartoffeln

2 Knoblauchzehen

ein Ingwerstück (so viel wie beide Knoblauchzehen von der Größe her)

1 unbehandelter Apfel

ca. 400 g Seitanwürfel (alternativ evtl. Currytofu?!?)

200 ml Apfelsaft

etwas Mehl

1 Liter Wasser

2-3 gehäufte EL Garam Masala

4 gehäufte EL Currypulver (mild)

ein Schuss japanische Sojasauce

Gemüsebrühe (Instant)

Pflanzenöl

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Die Zwiebeln hacken wir in kleine Stückchen und geben sie in einen großen Topf mit einem guten Schuss Öl. Dann pressen wir sowohl Ingwer, als auch Knoblauch in der Knoblauchpresse (über dem Topf, denn beim Ingwer fliesst viel Saft raus). Das lassen wir dann auf mittlerer Stufe braten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann bedecken wir das Ganze mit Mehl, sodass es etwas breiähnlich wird (ca. 2-3 EL). Jetzt fügen wir das Wasser und den milden Apfelsaft hinzu und kochen alles auf. Nun kommen die klein geschnittenen Möhren und Kartoffeln dazu. Dann fügen wir 3-4 EL Brühe zu und schmecken ab. Am besten probiert ihr da aus wie ihr es gut findet. Am Ende kann man ja immer noch nachwürzen! Das Currypulver und Garam Masala dazugeben und umrühren. Den Apfel feinreiben oder zerstampfen und auch in den Topf geben. Jetzt einfach ohne Deckel ungefähr 20 Minuten köcheln lassen (ich stelle die Herdplatte kurzzeitig auch auf ganz hoch, damit die Sauce gut andickt).

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Zum Schluss kommt der Seitan oder Tofu dazu und wir würzen alles nochmals mit ein paar Spritzern Sojasauce und eventuell etwas von den anderen Gewürzen oder Brühe nach. Dazu serviert man Reis.

Rezept für Ramen

DSC_9981 In Japan gibt es sie überall zu kaufen, meistens sogar in eigens für Ramen spezialisierten Restaurants (ラーメン屋 Ramen-Ya). In Deutschland kennt man Ramen eher als diese Instant-Nudeln die es in nahezu jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Dabei schmeckt es selbstgemacht um längen besser! Hier deshalb mal mein Rezept wie ich Ramen zubereite. Bei mir gibt’s allerdings immer eine vegetarische Version. (*´∀`*)

Zutaten für 3-4 Personen:

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eine Packung Ramen-Nudeln / Mie-Nudeln (500 g)

ca. 500 g Seitan (wer mag könnte auch Huhn verwenden)

ein Bund Frühlingszwiebeln

5 Möhren

2 frische Champignons

3 Eier (falls das Gericht vegan werden soll, einfach weglassen)

1 Dose Gemüsemais

2 Knoblauchzehen

ein daumengroßes Stück Ingwer

2 größere rote Zwiebeln

ca. 600 ml Wasser

70 ml japanische Sojasauce

jeweils 30 ml Mirin und Sake

1 gehäufter TL Zucker

1 Noriblatt

5 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl, Rapsöl)

Gemüsebrühe nach Bedarf

1 Prise Glutamat (falls vorhanden, gibt es im Asiamarkt)

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Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abtropfen. Währenddessen die Möhren schälen und bis auf eine in kleine Stücke schneiden. Die letzte Möhre dann in dünne Streifen schneiden (geht gut mit einem Sparschäler). Diese Streifen nehmen wir später als Deko, also seperat auf einen Teller legen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und auch davon ein wenig für die Deko weglegen. Eine der beiden Zwiebeln schneiden wir in feine Stücke, die andere in hauchdünne Scheiben. Knoblauch und Ingwer in einer Knoblauchpresse pressen. Die Zwiebelstücke werden nun zusammen mit dem Knoblauch und dem Ingwer zusammen mit dem Öl in einem großen Topf angebraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, geben wir das Wasser in den Topf, fügen die Möhren und die Frühlingszwiebeln hinzu und stellen die Herdplatte auf mittlere Stufe. Jetzt noch die Sojasauce, den Sake, Mirin, Zucker und die Prise Glutamat dazugeben. Dann lassen wir das ganze circa 15 Minuten köcheln. Danach noch mal mit Gemüsebrühe abschmecken. In einem kleinen Topf können wir nebenbei die Eier hartkochen.

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Jetzt wird serviert:

Dazu schütten wir in jede Schale etwas Brühe und legen soviele gekochte Nudeln hinein, sodass ein dreiviertel der Schale voll ist. Obendrauf legen wir ein halbes gekochtes Ei, einige Möhrensteifen, Frühlingszwiebelringe, den in Streifen geschnittenen Seitan, ein paar Löffel Mais, die rohen Zwiebelscheiben und Champignonscheiben. Das Noriblatt wird dann am Rand der Schüssel plaziert.

Zuletzt kann man noch ein wenig Sesam rüberstreuen. ◥█̆̈◤࿉∥

(●´▽`●)_旦”☆    いただきます!(Itadakimasu, Guten Appetit!)   ☆”旦_(○´ー`○)

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Rezept für Youkan

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Yōkan ((jap. 羊羹 oder ようかん) ist eine japanische Süßigkeit, die man ganz einfach selber machen kann und die ziemlich genial aussieht. Es ist besonders in den Wintermonaten populär, passt also gut zur Jahreszeit (auch wenn es noch nicht so kalt ist und ich mir eigentlich weiße Weihnachten gewünscht hab…(▰˘︹˘▰)). Die Konsistenz ist geleeartig, also für den ein oder anderen eventuell etwas gewöhnungsbedürftig aber trotzdem sehr lecker und sehr süß. Deshalb trinkt man dazu meist eine Tasse Grüntee, da die Bitterkeit des Tees sehr gut mit dem süßen Yōkan harmoniert. Als kleinen Tipp, das Agar-Agar gibt es soweit ich weiss nicht überall, ich bin aber im Biomarkt fündig geworden. Also viel Spaß beim nachkochen.

Man braucht für ein Yōkan:

2-3 g Kona Kanten (Agar-Agar)

300 ml Wasser

200g Zucker

einen großen Schuß Himbeersirup (z.B. von Voelkel aus dem Bio-Markt)

einige Himbeeren und Minzblätter als Deko

Zuerst gibt man das Wasser mit dem Agar-Agar-Pulver in einen kleinen Topf. Dies wird dann aufgekocht. Danach fügt man den Zucker hinzu, löst ihn darin auf und lässt das Ganze nochmals aufkochen. Dann kommt ein ordentlicher Schuss Sirup in das Yōkan, jedoch in Relation zur Menge der anderen Zutaten, also nicht übertreiben! 20-30 ml sollten genügen. (。´∀`)ノ Das Ganze wird nun in eine Form gefüllt, welche am besten nach erkalten des Yōkan dem ganzen eine schöne Form verleiht. Jetzt wartet man, bis es ein wenig abgekühlt ist und packt ein paar Himbeeren und Minzblätter hinein. Jedoch muss man dazu den Zeitpunkt abwarten wo es weder komplett erstarrt ist, noch darf es zu heiss sein. Sonst sinkt die Deko einfach zu Boden, kann aber auch gewollt sein und dann auch gut aussehen. \(@ ̄∇ ̄@)/

Die Form stellt man nun in den Kühlschrank und lässt es ganz auskühlen. Nur noch auf einem hübschen Teller stülpen und mit ein paar Beeren und Blättern dekorieren, fertig! Dazu dann eine Tasse Grüntee. (︶ω︶)