Sakura, Sakura…

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Auf Okinawa haben die Kirschblüten bereits angefangen zu blühen. Aber warum ist das in Japan eigentlich so ein großes Ereignis? Und wann geht es dann so richtig los?

In Japan galt die Kirschblüte schon für die Samurai als Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit. Kein Wunder also, dass die Yoshino-Kirschblüte auch die offizielle Präfekturblume von Tokyo ist.

Ungefähr gegen Märzende hin, fängt die japanische Kirschblütenfront (桜前線, Sakura zensen) wieder an. Das bedeutet, dass die Blüten in ganz Japan anfangen zu blühen. Dabei beginnen die Kirschbäume im Südwesten und zuletzt blühen jene im Nordosten. Über den Wetterbericht erfährt man dann, wo die Kirschen bereits in voller Blüte stehen und wo sie kurz davor steht. Denn wenn es erst einmal so weit ist, dann blühen die Bäume auch nur für circa 10 Tage.

Deshalb wird das Betrachten der Kirschblüten, welches Hanami genannt wird, auch ausgiebig mit Freunden und Familie gefeiert. Im gesamten Japan trifft man sich unter den Kirschblüten, isst gemeinsam, trinkt eine Menge Sake oder auch Bier und genießt die Tage, die das ganze Land verwandeln. Es gibt sogar eigene Snacks für das Hanami-Fest, beispielsweise Hanami-Dango und Sakuramochi. Die Kirschblütenzeit ist deshalb auch eine für Touristen sehr beliebte Reisezeit.

In Deutschland gibt es übrigens auch in einigen Städten Hanami-Feste. Ich weiss, dass in Berlin, Hamburg und garantiert auch in Düsseldorf eines gefeiert wird. Und in anderen Städten bestimmt auch noch. Und wenn nicht, dann feiert man halt sein eigenes Hanami! o (^‿^✿)

japanese-cherry-trees-6344_1280✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿✿

Seid kreativ!

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DSC_0487Manchmal schmeiße ich wenn ich koche einfach alles worauf ich gerade Lust habe, in Pfanne, Topf und Co. Das solltet ihr echt auch mal ausprobieren! Gestern habe ich beispielsweise etwas Gemüse gedünstet, mit Sake, Soyasauce, etwas Knoblauch und Sesamöl gewürzt und dann eine ordentliche Portion Gochugaru, also koreanisches Chilipulver drübergestreut. War am Ende superscharf, aber superlecker.

Also: Manchmal braucht man gar kein Rezept, sondern sollte sich einfach sein eigenes Rezept ausdenken, gucken welche Zutaten gut harmonieren und der Fantasie freien Lauf lassen. Dabei können wirklich die leckersten Sachen bei rauskommen! 。(⌒∇⌒。)

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Shirataki – Die Geisternudeln

DSC_0464Gestern habe ich ja Shirataki für mein Sukiyaki verwendet. Aber was genau ist das eigentlich?

Shirataki sind Nudeln, welche aus dem Mehl der Konjakwurzel (Konnyaku) bestehen. Diese Nudeln enthalten weder Kalorien, noch Fett oder Eiweiß. Außerdem sind sie geschmacksneutral. DSC_0466Jedoch riechen sie leicht fischig, weshalb man sie vor dem Verzehr gut durchwäscht. Dann jedoch kann man klasse mit ihnen kochen, denn sie nehmen den Geschmack von Saucen oder anderen Zutaten sehr gut an. Mich erinnern Shirataki immer ziemlich an Glasnudeln, sie schmecken nur irgendwie besser, obwohl sie ja eigentlich nach nix schmecken. Aber ich glaube, weil sie etwas dicker sind, schmecken sie gewürzt dann doch nach mehr als einfache Glasnudeln. Jedenfalls machen sie trotz der nicht vorhandenen Kalorien ziemlich satt.

Bekannt geworden sind die Nudeln bei uns auch für Diäten, denn man hat nach dem Verzehr keinen Hunger mehr und hat aber trotzdem nicht wirklich etwas Gehaltvolles zu sich genommen. Deshalb sind Shirataki für mich irgendwie wie Geisternudeln, ohne Kalorien, ohne alles, aber trotzdem irgendwie da. Teilweise sind Shirataki auch extra als Diät-Nudeln im Supermarkt erhältlich, welche dann jedoch ein Vielfaches mehr kosten, als im Asia-Markt, wo es sie für 1-2 € gibt.

Ich hab sogar gelesen, dass in Japan einige Menschen zu verhungern drohen, weil sie sich nur von diesen Nudeln ernähren und dann ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen.

Ab und zu kann man sich natürlich trotzdem total den Bauch vollschlagen damit. Aber nicht übertreiben , ne? (つ)つ☆゚.*。゚

Rezept für Sukiyaki

DSC_0467Sukiyaki war zuerst ein  leicht verpöntes Gericht in Japan, da seit der Asuka-Zeit das Essen von Fleisch von der Bevölkerung allgemein abgelehnt wurde. Durch den westlichen Einfluss änderte sich dies jedoch immer mehr. Ich habe hier allerdings eine vegane Variante für euch gemacht. Wer Fleisch isst, kann Seitan auch einfach durch Rind ersetzen. Viel Spaß beim Nachkochen! (`∀´)ゝ”

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Zutaten für 3 Personen:

1 Möhre

1 kleiner Pak-Choi

4 Blätter Chinakohl

400 g Seitan

250 g Tofu

circa 100 g Mung-Sprossen/Sojasprossen

250 g Shirataki

6 Shiitake-Pilze

5 kleine Frühlingszwiebeln

eine Zwiebel

3 Tassen Sake (à 100 ml)

1 Tasse Mirin (à 100 ml)

japanische Soyasauce

Zucker

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DSC_0466Zuerst spülen wir die Shiratakinudeln, welche aus Konnyaku, einer Pflanzenwurzel hergestellt werden, gut durch. Ansonsten haben sie nämlich einen etwas fischigen Geschmack, welcher durch das Abspülen jedoch komplett verschwindet. In einen Wok oder eine große Pfanne geben wir einen großen Schuss Pflanzenöl. Dann schneiden wir die Möhre in dünne Scheiben, den Chinakohl und den Pak-Choi in mundgerechte Stücke, diese sollten jedoch nicht zu klein ausfallen. Der Tofu wird in Würfel geschnitten und der Seitan in dünne Scheibchen. Dann werden die Frühlingszwiebeln in circa 3 cm lange Stücke und die Zwiebel in Ringe geschnitten. Nach der ganzen Schnippelei ist es nun soweit, alles ansprechend im Wok zu platzieren. Am besten packt ihr die Zwiebeln, sowie Frühlingszwiebeln ganz nach unten, damit sie auch gut durchgaren.DSC_0471 Wenn alles im Wok ist, stellt ihr den Herd auf mittlere Stufe und bratet  alles ein wenig an, ohne die Zutaten im Wok selbst zu bewegen. Nach ungefähr 5 Minuten könnt ihr dann eine Tasse Sake dazugeben und alle Zutaten mit ein wenig Zucker bestreuen. Ungefähr ein Esslöffel Zucker sollte ausreichen. Dann macht ihr einen Deckel auf den Wok und lasst es weitere 5 Minuten garen. Jetzt den Deckel abheben und die Zutaten ordentlich mit Soyasauce beträufeln. Dann gebt ihr eine halbe Tasse Mirin hinzu und auch eine weitere Tasse Sake. Dann einfach wieder mit dem Deckel 5 weitere Minuten dampfgaren lassen, bevor ihr die letzte Tasse Sake und eine weitere halbe Tasse Mirin hinzufügt. Dann nochmals mit Zucker bestreuen, Soyasauce darübergeben und dann mit Deckel weitere 10 Minuten garen. Dann solltet ihr noch einmal probieren und gegebenenfalls mit Soyasauce nachwürzen. Dazu serviert ihr dann entweder Nudeln oder Reis. Und die ganz Traditionellen von euch, tunken jeden Happen in ein Schälchen mit rohem, gequirltem Ei ein. So wird das Gericht in Japan eigentlich gegessen. Aber das muss ja nicht sein!  ヽ(⌒‐⌒)ゝ

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Aufgaben einer Geisha

geisha-439318_1280Was genau macht eigentlich eine Geisha? Das fragen sich bestimmt einige von euch, weshalb ich hier die wichtigsten Aufgaben von ihr aufliste.

Mit bereits 16 Jahren beginnt die Ausbildung zur Geisha und dauert dann circa 5 Jahre. Eine Geisha in Ausbildung wird zuerst ‚Maiko‘ genannt. Die Begriffe für Geisha und Maiko unterscheiden sich jedoch regional, sodass die Geisha im Kansai-Dialekt eher als Geiko bekannt ist.

Während der Ausbildung werden die traditionellen japanischen Künste erlernt. Dazu gehört das Spielen von japanischen Instrumenten, wie beispielsweise dem Shamisen. Außerdem muss eine Geisha eine ausgezeichnete Sängerin und Tänzerin sein, eine gute Zuhörerin und wissen, wie man sich in jeder Situation anständig verhält. Traditionell trägt sie aufwendig gestaltete Kimono, weißes Make-Up und rot geschminkte Lippen. Im ersten Ausbildungsjahr darf die Maiko allerdings nur ihre Unterlippe schminken, um zu zeigen, dass sie noch keine ganze Frau ist.

Eine Geisha wird nämlich aufgesucht, wenn man eine anspruchsvolle Konversation führen will oder sich von den besonderen musikalischen Talenten überzeugen will. Gebucht wird eine Geisha dann in einem ‚Kenban‘, also einem Büro, welches Geishas vermittelt. Die Bezahlung wird dann abhängig von der Anzahl abgebrannter Räucherstäbchen ermittelt. Diese Gebühr wird als Senkōdai bezeichnet.

Lustigerweise waren die ursprünglichen Geishas keine Frauen, sondern Männer. Sie unterhielten die Oberschicht zu Hofe mit ihrem Talent in den unterschiedlichsten Künsten. Also fast so, wie es heute noch gemacht wird. (^∀^)ゞ

Tofu – Was ist das eigentlich?

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Vor einigen Jahren war Tofu bei uns noch ein ziemlich unbekanntes Nahrungsmittel. Hauptsächlich Vegetarier und Veganer kannten ihn. Aber aufgrund seiner guten und vielseitigen Zubereitungsarten kennt ihn nun nahezu jeder.

Tofu ist ein Lebensmittel, welches aus Soyamilch hergestellt wird. Dazu wird die Soyamilch mit Gerinnungsmitteln, wie zum Beispiel Nigari (dieses wird traditionell aus Meerwasser gewonnen) oder anderen Mitteln zum Ausflocken gebracht. Das Gerinnungsmittel wird dabei in die kochende Soyamilch gegeben. Wenn dies geschehen ist, werden die festen Bestandteile abgeschöpft und gepresst, um das Wasser auszupressen, den Tofu also fester werden zu lassen und um die typische Blockform zu erhalten. Je nach Gerinnungsmittel können so auch unterschiedlich feste Tofuarten gewonnen werden.

Vitamine, Mineralstoffe, viel Protein, sekundäre Pflanzenstoffe… das alles ist in ihm enthalten. Außerdem ist Tofu eine sehr gute pflanzliche Eisenquelle und enthält weder Laktose, noch Gluten. Ein richtig tolles Lebensmittel also!

Er eignet sich für zahlreiche Gerichte. In Suppen, mariniert, angebraten als Fleischersatz, pur mit Sauce übergossen, oder auch als Dessert wie beispielsweise für veganen Käsekuchen. Der Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt. Neben dem klassischen Naturtofu beziehungsweise dem fast genauso bekannten Räuchertofu, gibt es im Biomarkt inzwischen sogar fertig vorgewürzte Varianten mit Curry, Basilikum, Bärlauch und, und, und. Auch besondere Tofuarten, wie den Kinugoshi-Tofu, kann man dort kaufen. Dieser ist besonders weich, ich benutze ihn immer in meiner Miso-Suppe.

Ich habe vor einiger Zeit auch gehört, dass Tofu seine Konsistenz verändert, wenn man ihn für einige Zeit einfriert. Die Poren sollen dann größer werden, durch das sich ausdehnende Wasser. Danach soll der Tofu eine festere und poröse Struktur haben. Das werde ich demnächst mal ausprobieren.

Ich finde Tofu jedenfalls echt klasse. Lustig finde ich nur, wenn jemand mir erzählt, wie schrecklich Tofu doch schmeckt. Und dann erfahre ich, dass jemand einfachen Naturtofu gekauft hat und diesen ohne ihn zu würzen gegessen hat.

Leute…. SO schmeckt Tofu…. nach so ziemlich gar nichts! 😉

Tama, die erfolgreiche Katze

Tama — Station Master of Kishi Station 1

Foto: Douglas Sprott/flickr

Wir kennen das ja, Japaner LIEBEN Katzen. Wieso sollte man da nicht eine Katze zur Rettung einer eher unbeliebten Bahnstrecke einstellen?

Die Mutter von Tama, wurde einst von einer Reinigungskraft auf den Bahnhof Kishi in der Präfektur Wakayama gebracht, da sie als Streunerin gefunden wurde. Seit ihrer Geburt lebt Tama (たま) also auf dem Bahnhof. Als die Bahngesellschaft im Jahre 2006 starke Passagierrückgänge und wenig Einnahmen machte, wurden Angestellte entlassen und die ansässigen Angestellten von nahegelegenen Geschäften neu eingestellt. Einer von ihnen, kümmerte sich bis dahin um Tama und ihre Mutter und tat das auch weiterhin. Als die Bahngesellschaft davon hörte, wurde Tama 2007 als Bahnhofsvorstellerin eingestellt. Ihr Lohn wurde als Katzenfutter ausgezahlt. Die große Beliebtheit von Tama, sorgte dafür, dass die Bahngesellschaft ‚Wakayama Dentetsu‘ wieder mehr Passagiere anlockte und mehr Einnahmen verdiente. Ein Jahr später wurde Tama dann sogar Oberbahnhofsvorsteherin und hält seitdem die einzige weibliche Führungsposition. Tama ziert inzwischen sogar einige Züge der Linie mit ihrem Namen und comicartigen Bildern von ihr selbst. Nachdem der Kishi Bahnhof eine neue Fassade, natürlich mit Bildern von ihr bekommen hatte, wurde sie 2013 sogar zur stellvertretenden Präsidentin des Unternehemens ernannt, was sie zur rangzweiten Angestellten des Unternehemens macht.

Eine wirklich erfolgreiche Katze also! 。^・ェ・^。

Rezept für Misosuppe

DSC_0456 So ziemlich jeder kennt sie und fast jeder liebt sie. Den Klassiker unter den japanischen Suppen: Misosuppe. Und dann lässt sie sich auch noch so einfach kochen, enthält viele Mineralstoffe und schmeckt fantastisch. Den enthaltenen Kinugoshi-Tofu, auch Seidentofu genannt, bekommt ihr entweder im Biomarkt oder im Asiamarkt. Wenn ihr ihn partout nicht auftreiben könnt, dann benutzt einfach den normalen Naturtofu den heutzutage nahezu jeder Supermarkt bereitstellt.  (^v^)

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Für 3 Personen:

800 ml Wasser

2 Streifen getrocknete Wakame-Alge

2-3 kleine Frühlingszwiebeln

200 g Seidentofu (Kinugoshi-Tofu)

3 EL Misopaste (ich habe Shiro-Miso, ein sehr mildes Miso benutzt)

4 EL japanische Soyasauce

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DSC_0458Die Wakame schneiden wir in kleine Stücke und geben sie zu dem Wasser in einen Topf. Dann stellen wir auf mittlere Hitze, geben die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln und den geschnittenen Tofu dazu. Wichtig ist, dass die Miso-Suppe nicht kochen sollte, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.DSC_0459 Dann fügen wir noch die Soyasauce und die Misopaste hinzu und rühren alles gut um. Dabei jedoch etwas aufpassen, der Seidentofu ist wirklich weich und kann leicht beschädigt werden. Dann schmeckt die Suppe immernoch sehr gut, aber es sieht am Ende nicht ganz so aus wie gewohnt. Die Suppe lassen wir dann circa 10 Minuten auf dem Herd, aber wie gesagt ohne zu kochen. Zum Schluss könnt ihr dann noch probieren, ob die Frühlingszwiebeln schön durchgegart sind und dann wird auch schon serviert. Guten Appetit! (๑´ㅂ`๑)

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Fukurou no mise – Das Eulencafé

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Foto: macomaru/flickr

Hier bei uns kennt inzwischen fast jeder die in Japan so beliebten Katzencafés. Man kann sich dort gemütlich hinsetzen, etwas trinken und die vielen Katzen beobachten und streicheln. Aber ‚Fukurou no mise‘, also Eulencafés sind wohl einer der noch eher unbekannten Trends.

In Tokyo, Tsukishima, gibt es eins der Eulencafés. Dort kann man, wie auch in Katzencafés ein Getränk zu sich nehmen, mit Freunden quatschen UND Eulen beobachten und auf die Schulter gesetzt bekommen. Dabei muss man sich im klaren sein, dass Eulen eigentlich zu den Raubvögeln gehören. Die Tiere in den Cafés sind jedoch von Geburt an an Menschen gewöhnt und machen deshalb eine Menge Blödsinn mit. Wie auch in den Cafés mit Katzen, muss man jedoch auch hier mit recht hohen Wartezeiten rechnen, oder sich am besten vorher einen Termin besorgen. Denn in das Café dürfen immer nur um die 10 Gäste gleichzeitig hinein, um den gefiederten Tierchen nicht zu viel Stress zumuten zu müssen.

Wie es zu der Idee kam? Eulen gelten, genau wie bei uns auch, in Japan als sehr weise und intelligente Tiere und werden dort ebenfalls als Glücksbringer angesehen. Und wer möchte nicht gerne ein glückbringendes Tier auf seiner Schulter sitzen haben, welches man sonst nur mit etwas Glück überhaupt zu Gesicht bekommt?

Ich denke mal, ein Eulencafé ist somit eine gelungene Abwechslung zum Katzencafé, welches viele Japaner regelmäßig aufsuchen, um dem Alltagsstress ein wenig zu entfliehen. ⋛⋋( ՞ਊ ՞)⋌⋚

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Rezept für Kitsune Udon

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Udon-Nudeln

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Kombu-Würzmischung

Udon sind diese besonders dicken japanischen Nudeln, die es bei uns oft als einfolierte Frischnudeln zu kaufen gibt. Sie werden meist in Brühe für wenige Minuten gekocht und dann mit verschiedenen anderen Zutaten verfeinert. Ich habe hier ein Rezept für Kitsune Udon für euch. Kitsune heisst ‚Fuchs‘ auf Japanisch. Da denkt man sich erstmal: Eh, sind da etwa Füchse drin? Aber ich kann euch beruhigen, den schlauen Füchsen wird in japanischen Legenden nachgesagt, sie würden am liebsten frittierten Tofu essen. Und genau dieser ist bei dieser Udon-Variante enthalten.  (っ˘ڡ˘ς)

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Für 2 Personen:

400 g Udon-Nudeln

500 ml Wasser

3 Stängel Frühlingszwiebeln

200 g frittierter Tofu (heisst auf Japanisch ‚Aburaage‘)

2 Streifen getrocknete Wakame-Alge

etwas Nori-Alge

Kombu-Würzmischung

5 EL japanische Soyasauce

2 EL Mirin

1 Prise Zucker

Currypulver

Chilipulver/Paprikapulver

Sonnenblumenöl

evtl. 2 Prisen Glutamat

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Erstmal bringen wir die 500 ml Wasser in einem Topf zum kochen. Das wird später die Brühe. Zur gleichen Zeit weichen wir die Wakame in etwas heißem Wasser für circa 10 Minuten ein. Dann können wir die Wakame abtropfen und erstmal zur Seite stellen.DSC_0451 Jetzt würzen wir das Wasser mit der Kombu-Würzmischung, es sollte dann etwas stärker nach Algen schmecken. Bei meiner Würzmischung sind so kleine Tütchen drin, davon habe ich eine Packung verbraucht. Nun geben wir die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln, Mirin, Soyasauce, Zucker und wenn vorhanden das Glutamat hinzu und rühren gut um. Sonnenblumenöl kommt ebenfalls in den Topf, ungefähr 3-4 Esslöffel. Jetzt geben wir noch die Udon und den frittierten Tofu dazu und lassen alles für 5 Minuten köcheln.

Beim Servieren fischen wir zuerst die Udon raus, übergießen diese dann mit der Brühe und plazieren den Tofu auf einer Seite in der Schale. Auf die andere Seite kommt dann Wakame und ein bisschen Nori als Deko. Dann streuen wir Currypulver und Chilipulver über den Tofu. Das bringt noch etwas Farbe rein.

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Ihr könnt gerne etwas mehr Brühe in die Schale geben als ich es hier getan habe. (*´∀`*)☆

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Rezept für Goma-Wakame

DSC_0440Heute habe ich mir im Biomarkt Wakame gekauft und natürlich auch gleich damit gekocht. Und zwar: Goma-Wakame. Das ist ein unglaublich leckerer Meeressalat, der eigentlich fast nur aus Wakame-Algen besteht. Wer gerne Algen isst, sollte das Rezept unbedingt ausprobieren. Wakame sind nämlich sehr gesund, enthalten viele Antioxidantien und schmecken wirklich klasse! ( ノ^ω^)ノ゚

Man sollte jedoch Wakame nicht in abnormal großen Mengen zu sich nehmen, da sie wie alle Algen viel Jod enthalten.

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Für 2 Personen:

6 Streifen getrocknete Wakame-Algen

eine halbe Knoblauchzehe

ein Stück Ingwer (ungefähr so groß wie eine halbe Knoblauchzehe)

2 TL japanische Soyasauce

1 TL Reisessig

Sesamöl

Sesam

optional eine Prise Gochugaru (koreanisches Chilipulver)

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DSC_0438Die getrockneten Algen schneidet man in circa 2cm-große Stücke. Das geht sehr gut mit einer Schere. Die Algen werden dann in einer Tasse mit kochendem Wasser übergossen. Dann lassen wir diese 10 Minuten ziehen und probieren dann, ob die Wakame auch nicht mehr hart sind. Dann pressen wir sowohl Ingwer, als auch den Knoblauch in einer Knoblauchpresse und braten beides in einer Pfanne mit Sesamöl ein wenig an.

Jetzt gießen wir die Algen in einem Sieb ab und geben diese zusammen mit einem Teelöffel Sesam in die Pfanne zu dem Ingwer und dem Knoblauch. Dann lassen wir die Wakame bei ständigem Umrühren circa 3-4 Minuten auf niedriger Hitze braten und fügen dann die Soyasauce und den Reisessig hinzu. Jetzt das Ganze nochmals gut umrühren. Wer mag, kann dann noch eine Prise Chilipulver hinzugeben.

Vor dem Servieren am Besten noch mit ein wenig Sesam bestreuen. FERTIG! °˖◝(⁰▿⁰)◜˖°

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Esst ihr auch alle fleißig Algen?

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links: Nori, rechts unten: Kombu

Das Essen von Algen hat in Japan, ebenso wie in anderen asiatischen Ländern eine lange Tradition. Aber auch bei uns werden Nori und Co immer bekannter, was besonders auch durch das experimentieren mit Küchen ferner Länder zu tun hat. Algen enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine, sind also in einer ausgewogenen Ernährung ein sinnvoller Bestandteil. Jedoch sollten jodempfindliche Menschen sie nur in sehr geringen Mengen zu sich nehmen. Denn davon enthält das gesunde Meeresgemüse nämlich eine ganze Menge.

Die 3 für mich wichtigsten Arten stelle ich euch mal kurz vor.

のり / NORI

Nori sind die quadratischen, papierähnlichen Algen, welche man vom Sushi kennt. Dabei handelt es sich um getrocknete und geröstete Rotalgen. Nori kann jedoch auch kleingeschnitten oder zerbröselt für Gewürzmischungen, zum Würzen von Reis, Suppen oder auch Salaten verwendet werden. Außerdem gibt es gewürzte, dickere Nori als Knabbersnack oft im Asiamarkt bei uns. Das schmeckt echt klasse!

昆布 / Kombu

Ganz im Norden Japans, an der Küste von Hokkaidō, befindet sich das wichtigste Anbaugebiet für Kombu. Dieser Seetang gelangt hauptsächlich getrocknet in den Verkauf. Besonders für Dashi, eine sehr wichtige japanische Suppengrundlage, gilt Kombu als eine der Hauptkomponenten. Außerdem wird aus Kombu der Kombucha (jap. cha – Tee) hergestellt. Dieser ist salzig und hat mit dem Produkt, welches hier bei uns als Kombucha verkauft wird nichts gemeinsam. Kombu hat einen selbst für Algen überdurchschnittlich hohen Jodgehalt.

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Wakame mit Sesam

若布 / Wakame

Wakame wird nach der Ernte getrocknet und in kleinen Streifen verkauft. Häufig ist Wakame Bestandteil von Suppen, wie der Miso-Suppe oder wird nach einweichen des getrockneten Produktes mit Sesam gebraten und gewürzt. Wakame ist außerdem bekannt als Diät-Alge, da sie durch eine verstärkte Fettverbrennung bei einer Gewichtsreduzierung helfen kann.

Ich werde mir jedenfalls morgen gleich neue Wakame kaufen, da mein Bestand gerade leer gegangen ist und dann Goma-Wakame machen. Das Rezept dafür gibt es dann morgen! (ノ^∇^)

Was soll denn das Geknippse?!?

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Man kennt das ja: Bei japanischen Touristen sieht man immer als Erstes, genau, die Kameras. Es scheint, als würden sie willkürlich jeglichen Blickwinkel abfotografieren und dann gleich zum nächsten sehenswerten Ziel huschen. Oder auch einfach das Gemüse im Supermarkt fotografieren! (solche Touristen hatte ich tatsächlich schon im Laden wo ich arbeite ╹ꇴ◠)

Aber warum ist das eigentlich so?

Grundsätzlich ist das ja nun wirklich nicht schlimm, es wirkt nur manchmal etwas hektisch. Aber tatsächlich geht es den Hobby-Fotografen eigentlich nur darum, möglichst viele gute Bilder zu machen, um Zuhause angekommen den Freunden und der Familie einen bestmöglichen Eindruck von dem Erlebten zu geben. In Japan sind Urlaubstage nämlich rar. Und bei den wenigen vorhandenen freien Tagen wird dann auch noch selbstständig eingespart, um die Kollegen nicht zusätzlich mit seiner Abwesenheit zu belasten. Man kann also sagen, dass ganz genau darauf geachtet wird, allen Personen im Umfeld nicht mit dem eigenen Urlaub zur Last zu fallen. Denn Gemeinschaft wird bei Japanern groß geschrieben.

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Und das ist auch schon lange Zeit so! Bereits zu frühen Zeiten der Samurai hebte sich die japanische Oberschicht mit ihren guten Manieren und ihrem ordentlichen Umgangston von der Unterschicht ab. Schon Japans allererste Verfassung, aus dem Jahre 604 nach Christus, schrieb eine gepflegte Kleidung und Sprache, Höflichkeit und ein anständiges Verhalten vor, um die Harmonie und den Einklang im Land zu bewahren.

Dieser Gemeinschaftssinn ist also schon wirklich lange Zeit mit dem Gedächtnis der Japaner verknüpft. Also sollte man nicht einfach die Augen verdrehen wenn wieder viele, viele Bilder geknippst werden, sondern die etwas andere Kultur dahinter erkennen, die wir von den Japanern alle so lieben. (*⌒▽⌒)ノ

WOW!!! (*´・v・)

100LIKES

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Heute hat die Seite über 100 LIKE’s auf Facebook erreicht. Wenn das mal nicht Motivation gibt zum weitermachen! Vielen Dank dafür und auch an die, die mir auf owarai/OVERALL direkt folgen. Ihr seid echt klasse! Ich hab zwar schon so einige Ideen im Kopf, aber wenn ihr euch etwas wünscht, worüber ich schreiben soll, dann ab in die Kommentare damit und ich gebe mein Bestes. 。(⌒∇⌒。)

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ポッピンクッキン – Popin‘ Cookin‘

Meine Kollegin hat mir vor einiger Zeit davon erzählt, dass sie zusammen mit ihrer Tochter sich dieses Sushi-Kit von Popin‘ Cookin‘ bestellt hat. Bis dahin kannte ich das noch gar nicht. Also habe ich mich dann mal bei Youtube ein wenig umgeschaut und dabei dieses Video gefunden. Hat jemand von euch schon einmal so etwas ausprobiert? Ich stell mir das ja recht lustig vor!

ヾ(。◕ฺ∀◕ฺ)ノ