Hachiko!

Ich habe gerade den Film zu dem in Japan sehr bekannten Hund ‚Hachiko‘ gesehen. Hachiko, der treue Akita-Inu, welcher auch nach dem Tod seines Besitzers noch jahrelang jeden Tag am Bahnhof auf die Rückkehr seines Herrchens gewartet hat, gilt in seinem Herkunftsland als der Inbegriff von Treue. Ich will euch gar nicht zu viel verraten, nur dass der Film wirklich toll war und es sich lohnt ihn zu sehen. Nicht umsonst steht in Shibuya genau an dem Bahnhof wo Hachiko täglich gewartet hat eine Gedenkstatue für ihn, welche sich großer Beliebtheit erfreut und auch als Treffpunkt in Shibuya bekannt ist.

Der Film trägt den Namen ‚Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft‘ und wurde 2009 veröffentlicht. Wenn ihr also das nächste Mal einen guten Film sehen wollt, kann ich euch diesen wirklich empfehlen.

Viel Spaß! U・ェ・Uhachiko-film hachiko

酒 Kanpai! 酒

Sake ist mittlerweile auch bei uns recht bekannt geworden. Aber was genau ist das eigentlich? Und wofür kann man ihn verwenden? (。・~・。)

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Sake ist ein japanischer Reiswein mit einem Alkoholgehalt, der bei den meisten Produkten zwischen 12% und 20% liegt. Damit hat er also einen deutlich höheren Alkoholanteil als zum Beispiel Bier oder Wein. Für den Sake wird spezieller Sake-Reis zuerst poliert und danach gedämpft. Ein Teil des Reis wird mit Koji-Ferment (einem Schimmelpilz) behandelt, dann werden noch Hefekulturen und Milchsäure hinzugegeben um eine Starterkultur zu gewinnen. Dabei entsteht nach einiger Reifung der Amazake, welcher für den weiteren Prozess erforderlich ist.

Koji, Wasser und Reis werden dann in einem großen Gefäß vermischt und an den folgenden 3 Tagen wird täglich Amazake zu der Mischung hinzugefügt. Dann gärt der Sake noch circa 3 Wochen weiter bevor er gepresst und umgefüllt wird, dann noch einige Monate weiterreift und schließlich in Flaschen abgefüllt werden kann.

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So wie bei nahezu jedem anderen alkoholischen Getränk auch, wird Sake auch pur getrunken. Zum Anstoßen sagt man übrigens ‚Kanpai‘ (かんぱい). Das entspricht ungefähr dem deutschen ‚Prost‘. Man kann ihn sowohl kalt, als auch warm trinken, wobei man Sake von besonders guter Qualität eher unerhitzt genießt. Jedoch hat er auch als Zutat in vielen japanischen Speisen einen hohen Stellenwert, wie ihr vielleicht schon bei einigen meiner Rezepte bemerkt habt. Er gibt dem Gericht so einen einzigartigen Geschmack, weshalb ich ihn sehr gerne verwende. Es gibt, so wie beispielsweise auch bei Wein, unterschiedlichste Sorten von Sake. Zum kochen reicht jedoch schon ein preiswerter Sake, welchen es inzwischen auch schon in vielen Supermärkten gibt (zumindest hier in Berlin). へ(。•ิ‿ -〃)

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