Rezept für Teriyakisauce

DSC_0232Heute gibt es mal ein Grundrezept für die beliebte Teriyakisauce. Der Name Teriyaki setzt sich aus den beiden Worten ‚teri‘ für Glanz und ‚yaku‘ für grillen zusammen. Die Sauce verleiht den eingelegten Zutaten aufgrund des Zuckers nämlich einen besonderen Glanz. Auf dem Bild habe ich vegane Filetstücke in der fertigen Sauce bereits einige Zeit mariniert und aus der Sauce herausgefischt. Danach mussten sie nur noch gebraten werden.

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Man benötigt für das Grundrezept:

50 ml Sake

50 ml Mirin

50 ml japanische Sojasauce

50 ml Wasser

3 TL Zucker

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In eine kleine Pfanne geben wir das Wasser, die Sojasauce, Mirin und Sake. Diese Mischung lassen wir nun aufkochen, stellen den Herd dann auf mittlere Hitze herunter und geben dann den Zucker hinzu. Die ganze Sauce wird nun auf circa die Hälfte des ursprünglichen Volumens eingekocht, damit sie dickflüssig wird. Dabei rühren wir sie immer wieder um.

Wenn die Sauce schließlich eingedickt ist, kann man damit super marinieren. Meine Favoriten dabei sind die Tofufilets auf dem Bild, ungewürzter Seitan oder auch Gemüse wie zum Beispiel Lauch. Dafür lassen wir die Zutaten einfach ein paar Stunden in der Sauce bedeckt ziehen und braten sie danach nur noch an.

Da es nur das Grundrezept ist, kann man zu dem Zeitpunkt, zu welchem man auch den Zucker hinzugibt, auch noch andere Gewürze dazugeben. Ich benutze je nachdem was ich mit der Sauce marinieren will oftmals Ingwerpulver, Chilipulver, Zitronensaft, etwas frisch gepressten Orangensaft, Szechuanpfeffer (Japanischen Pfeffer) oder auch kleingehackten Koriander.

とてもおいしい!/ Sehr lecker!

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Shichi Fukujin – die sieben japanischen Glücksgötter

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Der Jahreswechsel steht kurz vor der Tür, 2015 rückt also mit großen Schritten näher. Für Japaner ist dies ein großes Ereignis welches dementsprechend zelebriert wird. Dabei spielen auch die sieben japanischen Glücksgötter (七福神, Shichi Fukujin) eine Rolle. Von den sieben Göttern ist nur ein Gott dabei, dessen Ursprung auch tatsächlich aus Japan stammt. Die anderen Sechs haben ihre Wurzeln entweder in China oder Indien und wurden circa um das 15.Jahrhundert unserer Zeitrechnung von den Japanern unter anderem Namen bekannt gemacht. Sicherlich kennt ihr diese Figuren von einem dickeren, lachenden Mann, bei dem es heißt, es bringe Glück den Bauch zu streicheln. Dabei handelt es sich um einen der sieben Götter, nämlich Hotei, den Gott der Zufriedenheit und Seligkeit.

Laut einer Überlieferung fährt das Schatzschiff der Sieben über Neujahr in einen Hafen ein und hat, wie der Name bereits sagt, einige Schätze an Bord welche beispielsweise zu Glück, Gesundheit und Wissen führen. Wer hätte daran kein Interesse? Aus diesem Grund werden nach dem Neujahrsfest vermehrt ihre Tempel aufgesucht um nach eben diesen Gaben zu bitten.

Desweiteren besteht der Brauch, am ersten Tag des neuen Jahres ein Bild der Sieben oder des Schatzschiffes unter sein Kissen zu legen. Dies soll zu glücksbringenden Träumen im neuen Jahr führen. Besonderes Glück ereilt dabei jene, die erst vom Berg Fuji, dann von einem Falken und dann von Auberginen träumen. Auch wenn vermutet wird, dass die Auberginen gewählt wurden, da sie im alten Japan einen hohen Wert besaßen, kann ich mir allerdings nicht vorstellen was Auberginen mit Glück zu tun haben sollen. ٩̋(๑˃́ꇴ˂̀๑)